Hundekackebeutel

Irgendwann im Winter ging es los. Im Garten lagen schwarze und rosa Plastikbeutel mit Hundekacke drin. Der Depp vom Dienst denkt sich seinen Teil und wirft die Beutel in die Tonne. So geht das einige Zeit. Da kommt der Wunsch auf, mit dem/der Werfer/in zu diskutieren. Um die Wurfzeiten einzugrenzen wird eine Kamera in den Garten gerichtet. Eine Diskussion scheint nicht erwünscht, die Beutel werden woanders in den Garten geworfen. Als die Kamera weg ist, wird die alte Stelle wieder benutzt – da kann ich die Beutel auch leichter einsammeln.
Hundekackeschild
Kaum ist das Schild angebracht hört der Spuk auf.
Und jetzt kommts:
Nach einer weiteren Woche wurde das eingeschweißte und mit Kabelbindern befestigte Schild gewaltsam weggerissen!

Haufenweise Selbstmörder…

Dsl geht nicht, VOIP sowieso, die Funkmaus gibt keinen Pips von sich und die Sanduhr steht seit Stunden quer auf dem Bildschirm. Klarer Fall, das Zeug hat sich aufgehängt – das weiß doch jeder. Aber was bedeuted denn das? Ist der ganze Hard- und Softwareplunder ein Haufen von Selbstmördern? Ein interessanter Gedanke. Demzufolge wäre ja das aufhängen ein bewußt (vom betroffenen Gerät) herbeigeführter Zustand. Jetzt ist endlich klar, wo die Macht wirklich liegt. Wer also auf die einsame Insel will, sollte sich schnell den Großen Brockhaus besorgen, solange es ihn noch gibt.
Noch glauben wir, die Sachen beherrschen zu können: Netzstecker ziehen, Reset-Knopf oder ein Neustart – schon haben wir wieder scheinbar die Kontrolle. Da lachen die Elektronen.

Randbemerkung: Beim diversen Geheimdiensten scheinen Versuche zu laufen, ob das Reset auch bei Menschen funktioniert. Die Testreihen laufen unter dem Oberbegriff Waterboarding…

Telefonsex

Gestern war es mal wieder soweit. Ich habe die Hotline einer Telekommunikationsgesellschaft angerufen. Eine total sexy klingende Dame (der Text wurde bestimmt im Liegen gesprochen – alter Trick) geht auch sofort hin. Enttäuschenderweise werde ich nicht geduzt, dafür aber soll ich sagen, was ich will. Ich entscheide mich nicht für „Beratung“, sondern stöhne gleich „Störung“ ins Telefon. Betroffene Pause auf der anderen Seite. Dann kam ein meiner Meinung nach etwas zu fröhliches „Sie haben also eine Störung“. Nachdem ich auf eine weitere Frage etwas gequält mit „Ja“ geantwortet hatte, kam ich endlich in die Warteschleife. Jetzt hatte ich genügend Zeit, die besorgten Fragen der Umstehenden in Bezug auf meinen Geisteszustand zu beruhigen.